Sinfonietta Isartal

Die Sinfonietta Isartal ist konzipiert als Jugendorchester der Region. Eine gezielte Orchesterausbildung des Nachwuchses ergänzt die Arbeit der Musikschulen in dem Sinn, dass begabte, motivierte Jugendliche mit ihrem Instrument in einem instrumentaltechnisch homogenen Ensemble spielen können. Es ist das erklärte Ziel, die Jugendlichen in ihrer Entwicklung ganzheitlich und umfassend zu fördern und zu fordern. Unter professioneller Anleitung sollen sie an anspruchsvolle Orchesterliteratur herangeführt werden und dabei auch ein tieferes Verständnis von Musik erlangen.

Proben

Die Sinfonietta arbeitet zwei- bis dreimal im Jahr projektweise in konzentrierten Probenphasen.
Für 2018 sind bislang Projekte im Februar und zu Pfingsten (inkl. Italienreise) geplant.
Details: Siehe Orchesterprojekte und interne Termine

Leitung Februar & Pfingsten 2018

Johannes Zahn, geb.1990, erhielt schon früh Cello- und Klavierunterricht. Während seiner Schulzeit nahm er als Cellist regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und gewann mehrere 1. Preise auf allen Ebenen des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“.

Bis 2017 studierte Johannes bei Prof. Ulrich Windfuhr und Prof. David de Villiers an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, zur Zeit ist er Student an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Herrn Prof. Johannes Schlaefli. Im Laufe seines Studiums dirigierte Johannes zahlreiche Orchester, unter anderem die Hamburger Symphoniker, Bremer Philharmoniker, das Berner Symphonieorchester, die Kammerorchester von Lübeck und Stuttgart, die Philharmonie Südwestfalen, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, sowie im Ausland das Ruse Philharmonic Orchestra, St. Cristopher Chamber Orchestra Vilnius sowie das Aspen Festival Orchestra. Von 2015 bis 2017 war Johannes zusätzlich Chefdirigent des Orchesters der Leuphana Universität Lüneburg.

2014 gab Johannes sein Operndebüt mit „Les Mamelles de Tiresias“ von Francis Poulenc und leitete eine Reihe von Vorstellungen zusammen mit den Hamburgern Symphonikern. 2017 debütierte er an der Bremer Oper mit Verdis „Rigoletto“. Weitere Opernerfahrung sammelte er als musikalischer Leiter einer Produktion von „Die Totenfarce“ von Niklas Anczykowski, die im Februar 2017 im Sprechwerk Hamburg uraufgeführt wurde.

Meisterkurse bei Alan Gilbert, Bernard Haitink, Prof. Alexander Rumpf und James Lowe gaben ihm weitere wichtige Impulse. Im Sommer 2017 besuchte Johannes die American Academy of Conducting at Aspen, wo er mit Dirigenten wie Robert Spano, Mark Stringer, Michael Stern und Markus Stenz zusammenarbeitete. Nachfolgend wurde ihm der Robert J. Harth Dirigentenpreis verliehen, der es ihm erlaubt, im Sommer 2018 als Conducting Fellow nach Aspen zurückzukehren.

Organisation

Katharina S. Müller
E-Mail: sinfonietta@musikwerkstattjugend.de

Vereinsmitgliedschaft

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